figuren theater tübingen

KINDER DER BESTIE

"(...) Entstanden ist ein Bühnenwerk zwischen Traum und Wirklichkeit, in dem Menschen zu Puppen und Puppen zu Menschen werden, ein Werk von tiefer Trauer, das sich aber nicht der Traurigkeit ergibt, sondern Trost sucht - im Erzählen. (...) Almagor und Soehnle schaffen ein Theater, das sich jeder Kategorie entzieht. (...) Ein gespenstisches Unternehmen, doch es zeigt wozu Theater fähig ist."
Kölner Stadt-Anzeiger, 01.12.2000

"(...) Eine so beklemmende wie rührende Geschichte voller Zartheit und verstörender Komik, Verzweiflung und Optimismus. (...)"
Rheinische Post, 28.11.2000

"(...) Die blosse Thematisierung wird mit der Erfüllung des hohen Anspruches nicht verwechselt, technische Raffinesse nicht als Ablenkungsmanöver inszeniert. Das Ineinanderspiel der Medien, von Mensch und Figur, Almagors und Soehnles Funktionen als Schauspieler und Animator, verwischen Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Fiktion und Wirklichkeit. (...) Das Publikum reagierte ergriffen mit Stille."
Mitteldeutsche Zeitung, 16.09.2000

"(...) Der Tod ist immer dabei. Aber gezeigt wird das Leben. (...) Die wunderbare Präsenz von Yehuda Almagor als Erzähler und die Fähigkeit von Frank Soehnle, ‚dramaturgisch' Figuren und Bildwelten zu bauen, die mit liebevoller Skurrilität deren Charakteristika so einfach wie poetisch sinnfällig werden lassen, verbindet sich hier auf eine geglückte Weise: Figuren- wie Schauspiel scheinen anfangs beziehungslos nebeneinander herzulaufen, aber sie bündeln sich zu einem Gesamtkunstwerk. (...) Mit KINDER DER BESTIE hat Stuttgart gegenwärtig eine weitere herausragende Aufführung in der Stadt, die man nicht versäumen sollte."
Stuttgarter Zeitung, 30.09.2000

"(...) Der Schauspieler Yehuda Almagor und der Figurenspieler Frank Soehnle nähern sich auf gleichermassen subtile wie kluge Weise einem schwierigen Thema. (...) Konzipiert wie ein Traum, wie ein langer Bewusstwerdungsprozess, gewinnt die Produktion trotz aller thematischen Schwere eine zauberhafte Leichtigkeit, die nichts mit Anklage oder Schuldzuweisung zu tun hat: Ein fein gewobenes Plädoyer gegen das Vergessen."
Stuttgarter Nachrichten, 02.09.2000

"(...) Es geht um die Unfähigkeit der Überlebenden, über das Grauen zu reden, über die Versuche der zweiten Generation, es zu begreifen und begreifbar zu machen, um die Chancen und Grenzen des Erzählens. Von der Geschichte erweckt, steigen die Figuren wie Gespenster aus einer Sandkiste, die der Tübinger Figurenspieler Frank Soehnle in sanften, wie Atemzüge wirkenden Schwüngen animiert. Die grotesken Figuren und der warme Erzählton verschmelzen zu einem melancholisch bitteren, aber auch ahnungslos komischen Reigen. Ein Spuk aus Vergangenheit und Phantasie, aus Märchen und Mystik, der den Zuschauer unmittelbar in seinen Bann zieht."
Die Welt, 21.06.2000

"Grandioses Figurentheater, jenseits aller Niedlichkeiten: KINDER DER BESTIE."
Die Zeit, 13.07.2000

"(...) Die Geschichte aus einer Zeit, als das Erzählen nicht geholfen hat, ist ein grossartiges Theatererlebnis und die bisher schönste Entdeckung dieses an Entdeckungen nicht armen Festivals."
Hannoversche Allgemeine Zeitung, 19.06.2000