Fata Morgana – places for peace
Texte von Mahmud Darwisch










Mahmud Darwisch, einer der populärsten arabischen Lyriker und der bedeutendste palästinensische Poet der Gegenwart, versteht es in seinen Gedichten, ein ungeschminktes Bild seines Volkes zu präsentieren.
Seine Gedichte sprechen von starken Emotionen, von gemeinsamen und trennenden Elementen, von Misstrauen und Angst, Hoffnung und Glück.
Jedes Gedicht erscheint vordergründig wie ein Traum und steckt doch voller Realität.
Sein stilistisch facettenreiches Werk ist voller Sprachkraft und Sensibilität.
Die Inszenierung „Fata Morgana“ ist eine Komposition aus Figuren, Texten und Musik und lädt ein zu einer poetischen Reise. In einer Mischung aus Darstellender und Bildender Kunst gräbt sich die Vorstellung vorsichtig durch den Sand und nähert sich den Zeilen von Mahmud Darwisch auf Deutsch, Französisch und Arabisch.
„Die Poesie führt die Menschen zusammen und treibt sie nicht auseinander. In ihr spiegeln sich das Erstaunen des ersten Menschen, die Freude über das Universum und die Angst vor Vergänglichkeit. Ihr Anliegen ist es Widerstand zu leisten gegen alles, was die Freiheit des Menschen oder die Herrlichkeit des Lebens bedroht.“
Mahmud Darisch
Die Inszenierung verwendet Texte von Mahmud Darwisch aus den Gedichtsammlungen „Weniger Rosen“ (übersetzt von Khalid Al-Maaly und Heribert Becker) und „Belagerungszustand“ (übersetzt von Stephan Milich).
Alle Rechte liegen beim Verlag Schiler & Mücke.
Die Rechte der französischen Übersetzung ETAT DE SIEGE (übersetzt von Elias Sanbar) und PLUS RARES SONT LES ROSES (übersetzt von Abdellatif Laabi), liegen beim Verlag Les Editions de Minuit.
Wir danken der „Mahmoud Darwish Foundation“ für die freundliche Erteilung der Aufführungsrechte auf Arabisch.
Besetzung
| Regie | Karin Ould Chih und Frank Soehnle |
| Kostüm und Bühne | Sabine Ebner |
| Spiel | Patrick Michaëlis und Frank Soehnle |
| Stimme Arabisch | Rasheed Kasbulat |
| Komposition | Stefan Mertin |
| Figurenbau | Frank Soehnle |
| Beratung Figurenbau Zinn | Carlo Weiß |
| Technik | Karin Ersching, Ole Besenfelder |
| Assistenz | Annika Frank |
| Plakatdesign | Marcus Stiefel-Dürr |
| Fotos | Julia Pogerth |
